Der Hochrhein und seine Nebenflüsse

Vom Ausgang des Bodensees bei Konstanz bis Basel trägt der Rhein die Bezeichnung Hochrhein. Seine Länge beträgt 150 Kilometer. Von der Nordsee bis nach Rheinfelden ist der Hochrhein durchgehend schiffbar. Im sogenannten Rheinknie in Basel ändert der Rhein seine Richtung von Ost-West nach Norden und wird von dort aus als Oberrhein bezeichnet.

Nach dem Verlassen des Bodensee-Obersees an der Engstelle der Rheinbrücke in Konstanz fließt er zunächst mit 30 cm Höhenunterschied als Seerhein in den Untersee, bis er bei Stein am Rhein wieder zu einem Fluss wird und einige Kilometer weiter westlich bei Schaffhausen den Rheinfall hinabstürzt.

Von Schaffhausen fließt er als Hochrhein zuerst noch Richtung Süden, mit einer malerischen Schlinge am Städtchen und Kloster Rheinau vorbei, bis er am Tösseck (Einmündung der Töss) in Richtung Westen dreht und bald darauf zum Grenzfluss zwischen der Schweiz und Deutschland wird. Bei Koblenz, nahe Waldshut mündet von Süden her die Aare als erster größerer Nebenfluss in den Rhein. Erwähnenswert ist dabei, dass die Aare mit einem durchschnittlichen Abfluss von 557 m³/s der wasserreichere Fluss von beiden ist (Rhein: 439 m³/s).(wikipedia)

Aare / Rhein

Der Zusammenfluß von Aare und Rhein bei Waldshut. Das Hochrheintal, ein dicht besiedelter und genutzer Raum und gleichzeitig Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Foto: Anton Wiesmann

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